Sommer 2012

26.-31.7.2012

mit Vorträgen von Michael Debus

Weihnachten 2012

26.-31.12.2012

mit Vorträgen,
Eurythmieaufführung
und Konzert

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Karma-Walten als Mysteriendramatik

Mysteriendamen Sommertagung
26. bis 31. Juli 2012

Sieben Mal sind die Mysteriendramen in der Neuinszenierung gespielt worden – und der Publikumsstrom reißt nicht ab. 2012 ergibt sich zwei Mal die Möglichkeit, Rudolf Steiners großes Bühnenwerk am Goetheanum zu sehen: vom 26.–31. Juli und vom 26.–31. Dezember. Im Juli wird der Zyklus begleitet von Vorträgen von Michael Debus, der schon in den vergangen zwei Jahren aus ungewohnten Perspektiven die Dramen verständlich machte. Unter dem Titel ‹Karma-Walten als Mysteriendramatik› stellt er diesmal die Schicksalsfrage des Einzelnen und der Gemeinschaft. Die Sommertagung ist international ausgerichtet, da sowohl die Aufführungen wie auch die Vorträge ins Englische und Französische simultan übertragen werden. Für diese Sprachen konnten mit den Mysteriendramen vertraute Schauspieler gewonnen werden.

Vergangene Erdzustände und Kulturepochen – Perspektiven der Evolution: Die Anthroposophie zeichnet große Bilder der Vergangenheit und öffnet Fenster in die Zukunft. Die Gegenwart der Anthroposophie als Ort, in den alle Vergangenheit mündet, aus dem Zukunft entspringt, findet sich überall dort, wo sie in Schulen, Kliniken, anthroposophischen Arbeitskreisen und Höfen zur Praxis wird – und sie findet sich auf der Bühne. Dort wird die Gegenwart zum Fest, und dieses Fest gewinnt in den Mysteriendramen seine spirituelle Tiefe. Die Mysteriendramen sind Dramen der Ermutigung, denn keine der Krisen von Maria, Johannes, Strader oder Capesius wird umschifft, und dennoch bleibt die spirituelle Zuversicht greifbar. Immer ist die Entwicklung des Einzelnen an die Entwicklung des anderen geknüpft. Das macht das Werk zugleich zu einem Drama des einzelnen menschen wie zu einem Drama der Gemeinschaft.

 

Stimmen aus dem Publikum:

  • «es ist zu erleben, dass hier ein Weg beschritten wurde, der die menschen der gegenwart unmittelbar anspricht und in die Zukunft weist. große strecken wird man getragen von im augenblick authentisch gegriffenem text. und wo die eurythmie ins Wesenhafte geht, wird ein erlebnisraumfür das Empfinden eröffnet, in dem sich unmittelbar im Schauen vielesvertieft, erweitert.» «Durch die Konzentration auf das Wesentliche, verstärkt durch die besonders wirksame Beleuchtungsregie, haben sie eine außerordentliche aufführung auf die Bühne gebracht.»
  • «Die Aufführungen waren voller Lebendigkeit, wie wenn Rede und Gegenrede im Moment entstanden wären. Die Dramen fanden nicht nur auf der Bühne statt, sondern in den Darstellern und dadurch auch in den Zuschauern.»
  • «Es ist schwer zu sagen, was tiefer verwandelte, die Aufführungen der Mysteriendramen – in denen man Szene für Szene immer neue Standpunkte einnahm – oder, indem man dem Vortragenden folgend, die Verhältnisse der Protagonisten untereinander, zu ihrer Entwicklung, ihre Beziehung zu geistigen Wesen oder zum Stand ihrer Einweihung erkennen lernte. Man konnte unmöglich nur Zuschauer bleiben. Es gestaltete sich in der Seele ein eigenes Mysteriendrama.»
  • «I was at the Goetheanum for the Spanish Summer Meeting. I had tickets for the first and second Mystery Drama – they were translated into Spanish. The headphone to listen to the translation broke at the last act of the first drama and what was my surprise! I couldn’t understand the words but I lived a great experience!»